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dharmaKaya® workshop - Düsseldorf

  • KarmaKarma Yoga Dusseldorf (map)

Workshop mit Cherryl Duncan

am Sonntag, 23. September 2018 von 11.00 bis 13.00 Uhr

Der von Cherryl Duncan entwickelte Yogastil DharmaKaya Yoga zeichnet sich durch konzentrierte Bewegungsabläufe aus, die durch das langsame Tempo sowohl für Anfänger, als auch in ihrer Intensität für Fortgeschrittene geeignet sind.

Die Kombination von physischer Praxis mit philosophischen & psychologischen Elementen ermöglicht dem Schüler eine effektivere Beobachtung seines Körpers, seiner Gedanken-& Gefühlsmuster, wodurch sich ihr/ihm ein besseres Verständnis, eine größere Akzeptanz und tiefe Liebe für sich und andere eröffnet.

Folgende Elemente sind in jeder DharmaKaya Stunde enthalten:

- Der Atem:
Die Verbindung von Atem und Bewegung wird dazu genutzt, Hitze im Körper zu erzeugen und dadurch einen Reinigungsprozess einzuleiten, der einen entgiftenden und emotional befreienden Effekt hat. Die Konzentration wird an den Atem gebunden und so auf eine andere Ebene des Bewusstseins transportiert, was mit fortgeschrittener Praxis die gesamten Bewegungsabläufe in eine Meditation verwandelt.

- Bewegung und Stille:
DharmaKaya-Yoga ist eine Kombination aus Vinyasa-Flow-Bewegungsabläufen und verschiedensten Gelegenheiten, die Effekte einzelner Asanas, in längeren Haltungen tiefer im Körper und Geist zu erforschen.
Beide Elemente sind essentiell, um die Existenz dessen, was sich permanent in Veränderung befindet und dessen, was der unveränderliche Kern in uns ist, in der Yogapraxis erfahrbar werden zu lassen.

- Energiearbeit - Pranayama:
Zusätzlich zu dem, durch die gesamte Stunde gehaltenen, Fokus auf den Atem, enthält jede DharmaKaya-Stunde Pranayama-Elemente.
Pranayama-Techniken werden eingeführt und unterrichtet, um den Effekt der Bewegungsabläufe energetisch zu steigern und zu vertiefen. Der Schüler lernt mit diesen Atemtechniken, seine Energie bewusst zu lenken, und dadurch Effekte im Körper und Bewusstsein zu erzielen, z.B. mehr Ruhe oder mehr Aktivität hervorzurufen.

- Meditation:
Neben den positiven körperlichen Effekten ist das eigentliche Ziel der Yoga-Asana-Praxis, die Vorbereitung auf die Meditation.
In der Stille des Sitzens gewinnen wir Zugang zu konzentrierter Achtsamkeit und einer tieferen, befriedigenderen Erfahrung des Lebens - jenseits der Yogamatte.

- Philosophie:
Du wirst in die Philosophie des Yoga eingeführt. Existentielle Konzepte & Modelle, die seit über 2500 Jahren weitergereicht werden und durch die Kombination mit moderner westlicher Psychologie ihre Gültigkeit auf wissenschaftlicher Ebene erfahren, werden in jede DharmaKaya-Stunde eingewebt und damit unmittelbar erfahrbar gemacht.
Im Mittelpunkt der Betrachtung stehen die Begriffe und Konzepte des Selbst, des authentischen Ausdrucks, der Verbundenheit und der Evolution des individuellen Geistes.

Die DharmaKaya-Methode basiert auf 5 Grundpfeilern der Yoga-Philosophie:

1. Erkenntnis durch direkte Erfahrung

Nur wenn wir uns selbst ohne Urteil beobachten, sind wir dazu in der Lage unbewusste Muster, die uns nicht hilfreich sind, ins Bewusstsein zu holen und anzufangen diese aufzulösen, um das Leben zu formen, das wir leben wollen.
Diese Beobachtung kann auf verschiedenen Ebenen erfolgen.

2. Authentizität

Der Begriff bezieht sich auf den Kern bzw. das Ziel der DahrmaKaya-Methode:
Die Yoga & Meditations-Techniken zielen darauf ab, einen direkten und ehrlichen Ausdruck der Persönlichkeit zu provozieren, der von einer ultimativen Akzeptanz des Selbst mit all seinen Stärken und Schwächen getragen wird.
Nur wenn wir den Mut dazu aufbringen, unsere Wünsche, Bedürfnisse und Gedanken ehrlich und unverstellt zu kommunizieren, entstehen tiefe Beziehungen und ein kreativer Ausdruck & Umgang mit unserem Leben.

3. Verantwortung

Basierend auf dem buddhistischen Konzept von Karma und Leerheit geht es um die Übernahme einer ultimativen Verantwortung.
Wir sind grundsätzlich verantwortlich für unser Leben. Was passiert und wie wir darauf reagieren, basiert auf einer Entscheidung, einem Akt der Wahl – wenn dieser auch oft unbewusst stattfindet.
Im Verständnis und der Übernahme von Verantwortung geht es zentral darum, das Verhalten anderen oder anderem außerhalb unseres Selbst, die Schuld für unser Schicksal zuzuweisen, zu beenden.
Die ultimative Akzeptanz der Verantwortung ist gleichzeitig die ultimative Befreiung. Wir sind nicht mehr Opfer nicht kontrollierbarer äußerer Mächte, sondern haben die Kraft und die Mittel, unser Leben nach unserem Willen zu gestalten.
Paradoxerweise geht es gleichzeitig darum, zu akzeptieren, dass wir nicht die ganze Welt kontrollieren können und eine Balance zwischen diesen beiden Polen gefunden werden soll.

4. Paradoxien

Dieses Prinzip berücksichtigt, dass wir niemals nur eine Wahrheit in einem Moment verkörpern.
Es geht hier darum, die Schwarz-Weiß-Brille abzunehmen, um die Welt in allen wunderbaren und farbigen Widersprüchen wahrzunehmen. Nichts ist gut oder schlecht, schön oder hässlich, etc. an sich.
Auch diese Erkenntnis beginnt mit uns selbst und der Akzeptanz, dass wir viele, teilweise sich widersprechende Gedanken, Gefühle, Empfindungen zur gleichen Zeit haben können.
Lernen wir die fließende Natur der Eigenschaften in den Dingen zu begrüßen, die sich permantent vom Guten zum Schlechten, vom Schlechten zum Guten verändern können.
Das Yin und Yang Symbol ist eine sehr gute Repräsentation dieses Konzeptes.

5. Glaube an ein Selbst

Diese Idee richtet sich gegen das Konzept eines Gurus oder Dogmas, dem blind gefolgt werden soll.
Vielmehr geht es darum einen tiefen persönlichen Glauben in die eigene Beziehung zu einem höheren Bewusstsein / Gott zu kultivieren.
Wir können auf diesem Weg von anderen lernen, jedoch besitzt niemand die Macht, diesen Weg für uns zu gehen oder zu definieren.

Der Workshop kostet 45€; Mitglieder zahlen 40€.

Earlier Event: September 18
dharmaKaya® Beginner class - Munich